Wisse, dass geschehene Dinge niemals ein Ende haben.
In Leo Perutz’ Kriminalroman „Der Meister des Jüngsten Tages“ stehen mysteriöse (Selbst-)Morde im Mittelpunkt – und im ersten Kapitel das Klaviertrio in H-Dur von Johannes Brahms. Es zählt zweifellos zu den schönsten Werken, die die Kammermusik des 19. Jahrhunderts zu bieten hat.
Und Leo Perutz? Bestsellerautor Daniel Kehlmann nennt ihn den „großen magischen Realisten der deutschen Literatur“ – und sein „Meister des Jüngsten Tages“ ist ein packendes Gesellschaftsporträt: ein „Buch für schlaflose Nächte, eines das schlaflose Nächte erzeugt“, so Perutz‘ Schriftsteller-Kollege Richard A. Bermann alias Arnold Höllriegel.
Die große, großartige österreichische Schauspielerin Maria Hofstätter erweckt die packende Geschichte zum Leben, brahmsisch untermalt und umspielt vom TrioVanBeethoven. Ein Abend, in dem Wort und Ton, Text und Musik verschmelzen.
Einführung mit Volker Rendler-Bernhardt um 19:20 Uhr
Leo Perutz
(1882–1957
Johannes Brahms
(1833-1897)
CD-Tipp
Lorna Anderson, Jamie MacDougall, TrioVanBeethoven,
Gramola 2018