So stilsicher, spieltechnisch versiert, virtuos und gewieft sein Vorgehen, so beseelt ist sein Ausdruck, komplementär geradezu expressionistisch
Die Karriere des französisch-niederländischen Bratschisten Sào Soulez Larivière geht gerade durch die Decke: 2023 wurde er von den International Classical Music Awards (ICMA) zum „Young Artist of the Year“ ernannt und von der European Concert Hall Organisation (ECHO) als „Rising Star“ für die Konzertsaison 2024/25 nominiert. Außerdem ist er Stipendiat des Yehudi Menuhin „Live Music Now“ e.V. und war für der Saison 2023/24 Classeek Ambassador. 2024–26 nimmt er am Career Advancement Program der Günther Caspar-Stiftung teil, und seit 2023 ist er Professor für Viola am Mozarteum in Salzburg.

Mit der wunderbaren, nicht weniger erfolgreichen jungen deutschen Pianistin Annika Treutler verbindet Sào Soulez Larivière seit vielen Jahren eine inspirierende, erfrischende musikalische Zusammenarbeit, die von technischem Raffinement und interpretatorischer Tiefe geprägt ist. Beide haben mehrfach wichtige Auszeichnungen erhalten, beide zählen zu den profiliertesten Künstlerpersönlichkeiten ihrer Generation – und gemeinsam widmen sie sich mit großer Neugier der Kammermusik für Bratsche und Klavier.
Einführung mit Volker Rendler-Bernhardt um 19:20 Uhr
Arvo Pärt
(*1935)
Benjamin Britten
(1913–1976)
Robert Schumann
(1810-1856)
Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch
(1906-1975)
CD-Tipp
Sào Soulez Larivière, Annika Treutler
Es-Dur/Naxos 2021